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LONGIEREN

Wo komme ich her?

Während dem Studium der Sozialarbeit habe ich in einem Therapiereitstall mit Mensch und Pferd gearbeitet.

Der Einsatz von Tieren im sozialen Bereich war für mich immer schon mit Faszination und auch Erdung verbunden. Gegen Ende des Studiums bekam ich das Angebot, in Vollzeit in diesem Stall anzufangen. Selbstverständlich hatte ich Lust, aber ich wollte meinen pädagogischen Schwerpunkt lieber mit dem Hund, statt mit dem Pferd, verknüpfen. Genau das habe ich angesprochen.

Mein damaliger Arbeitgeber war von dieser Idee überzeugt, weshalb ich die Ausbildung und den Einsatz eines Therapiebegleithundes planen konnte:

Bald zog Feelix, ein Border Collie, bei mir ein und ich investierte viel Sorgfalt und Zeit in ihn. Mit knapp zwei Jahren beendete Feelix erfolgreich seine Ausbildung zum Therapiebegleithund und wurde für mich zu einem unfassbar wertvollen Arbeitskollegen. Er hat Menschen motiviert, Glanz in ihre Augen gezaubert, Ruhe geschenkt und konnte entschleunigen, wodurch er mir sehr viele Brücken geschlagen hat.

Wie enstand die Idee für das freie Longieren?

Auch wenn ich nie das Gefühl hatte, dass ihn diese Arbeit angestrengt hat, so wünschte ich mir, in meiner Freizeit etwas in ihn zu investieren. Es sollte für Feelix genauso ein Geschenk sein, wie das, was er in meine Arbeit mit einbrachte.

So landeten wir beim klassischen Longieren. Ich muss sagen, so ganz hat es mich auf den ersten Blick nicht mit Feuer erfüllt. Der Glanz in den Augen von Feelix war aber kaum zu übersehen, weshalb wir bei diesem Sport hängen geblieben sind.

Im Alltag gestaltete sich das Training allerdings als sehr zeitintensiv. Bis zum Nachmittag die Arbeit mit Mensch und Tier und im Anschluss dann der Ausgleich für alle Tiere – sowohl für die Pferde, als auch für den Hund.

Ich war viel damit beschäftigt, Trainingssettings auf- und abzubauen, was mich etwas genervt hat. So entstand die Idee, nur ein Trainingssetting für Hund und Pferde aufzubauen. Ich wandelte das gängige Longieren zu einer freieren Art um, die ohne einen klassisch aufgebauten Longierkreis zurechtkam.

Wie wurde das Longieren zum Herzensprojekt?

In meinem Bekanntenkreis fand diese Art des Longierens schnell Anklang, wodurch immer mehr Hunde, gemeinsam mit uns, nach unserer Art longierten. Bald kam auch die Anfrage meines damaligen Hundeplatzes, ein Gruppenangebot auf dem Platz zum freien Longieren nach Hundeharmony anzubieten. Ihr merkt schon: eins kam zum anderen.

Das Longieren war plötzlich mehr als nur ein gemeinsames Hobby.

Seitdem hat sich das Longieren nach Hundeharmony enorm weiterentwickelt und ist für mich ein Herzensprojekt, über das so viel Verbindung und nonverbale Kommunikation stattfindet.

Unser Longier-Angebot

  • Einführung für Anfänger;innen
  • Einheiten für Fortgeschrittene
  • Online-Stammtisch für regelmäßigen Input

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