Während dem Studium der Sozialarbeit habe ich in einem Therapiereitstall mit Mensch und Pferd gearbeitet.
Der Einsatz von Tieren im sozialen Bereich war für mich immer schon mit Faszination und auch Erdung verbunden. Gegen Ende des Studiums bekam ich das Angebot, in Vollzeit in diesem Stall anzufangen. Selbstverständlich hatte ich Lust, aber ich wollte meinen pädagogischen Schwerpunkt lieber mit dem Hund, statt mit dem Pferd, verknüpfen. Genau das habe ich angesprochen.
Mein damaliger Arbeitgeber war von dieser Idee überzeugt, weshalb ich die Ausbildung und den Einsatz eines Therapiebegleithundes planen konnte:
Bald zog Feelix, ein Border Collie, bei mir ein und ich investierte viel Sorgfalt und Zeit in ihn. Mit knapp zwei Jahren beendete Feelix erfolgreich seine Ausbildung zum Therapiebegleithund und wurde für mich zu einem unfassbar wertvollen Arbeitskollegen. Er hat Menschen motiviert, Glanz in ihre Augen gezaubert, Ruhe geschenkt und konnte entschleunigen, wodurch er mir sehr viele Brücken geschlagen hat.